Therapeutisches Boxen

Bei dieser Form von Boxen geht es um das Fokussieren auf das, was momentan zählt, um noch verschlossene Türen zu öffnen, auszutreten und dann neue Wege zu beschreiten.

 

Um abzuklären, ob therapeutisches Boxen in der aktuellen Situation geeignet ist, wird zu Beginn ein ärztliches Gespräch geführt und die Krankengeschichte erhoben. Dabei kann es ev. notwendig sein, Rücksprachen mit den behandelnden Ärzten und Ärztinnen und anderen Therapeutinnen und Therapeuten zu halten. Therapeutisches Boxen soll eine bestehende Therapie und Behandlung in der Regel nicht ablösen, sondern ergänzen. Deshalb werden wir in jedem Fall versuchen, möglichst eng die bereits bestehenden Ressourcen einzubinden.

Für wen ist therapeutisches Boxen geeignet?

Das therapeutische Boxen ist kein Ersatz einer bestehenden schulmedizinischen Therapie, kann eine solche jedoch ergänzen. Indikationen für therapeutisches Boxen können folgende Leiden sein:

  • Depressivität und Ängste
  • Chronische Schmerzen
  • Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände, Burnout
  • Verschieden Bewegungsstörungen, wie sie zum Beispiel beim Morbus Parkinson oder der MS auftreten können
  • Schwierigkeiten mit Gleichgewicht oder Koordination
  • Übergewicht, wobei hier nicht der Gewichtsverlust, sondern körperliche Stabilität, Körpergefühl, Vertrauen in die körperliche Bewegung im Vordergrund stehen
  • Zustand nach traumatischen Erfahrungen

 

Wie sieht therapeutisches Boxen bei Boxen zur Bildung aus?

Jede Therapie beginnt mit einem ärztlichen Gespräch (Anamnese). Dabei wird evaluiert, welches die aktuellen Probleme und Leiden sind, was für Therapien bereits erfolgt sind und welches die Ziele des therapeutischen Boxens sein könnten. Wichtig ist es, allfällige Kontraindikationen festzustellen und den Klienten/ die Klientin entsprechend zu beraten. Dies könnten Kreislauferkrankungen, Lungenleiden oder psychische Erkrankungen sein. Dieses Erstgespräch wird dokumentiert und untersteht wie die folgenden Gespräche der ärztlich-therapeutischen Schweigepflicht.

Jede darauf folgende Lektion wird mit einem kurzen Gespräch (sogenannten Zwischen-Anamnese) eröffnet. Danach folgt eine Sequenz mit einer individuell angepassten Trainingssequenz von ca 40-50 Min. Danach wird die Lektion mit einer Reflektion abgeschlossen.

Die "Trainingseinheiten“ werden somit sehr individuell im Einzelsetting geplant und durchgeführt.

 

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